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Lamin Fuchs rettet den RSV mit einem Doppelpack

Auch Neuzugang Can Hoffmann vermochte es nicht, dem Spiel des RSV Struktur zu geben.               Foto: Dirk Staubesand


Nur etwa 50 Zuschauer wollten am Mittwochabend bei einsetzendem Regen den Kick zwischen dem Rheydter SV und Fortuna Dilkrath sehen. Zu sehen bekamen sie ein Spiel, das in der ersten Halbzeit trostlosen Fußball bot, in der zweiten Halbzeit jedoch an Fahrt aufnahm. Am Ende hieß es 2:2.

In der ersten Halbzeit passten sich beide Mannschaften der recht tristen Atmosphäre an. Bis auf einen Schuss der Gäste, der die Querlatte streifte, tat sich vor beiden Toren gar nichts. RSV-Coach René Schnitzler, der ebenso wie Co-Trainer und Torhüter Dirk Meier extra für dieses Spiel seinen Familienurlaub an der holländischen Nordsee unterbrach und nach Rheydt kam, reagierte und brachte Lamin Fuchs für Can Hoffmann. Dies wirkte sich sofort positiv auf das Spiel der Gastgeber aus. Der RSV hatte gleich viel mehr Zug zum Tor. Nachdem Ferdi Berberoglu nur den Pfosten traf, reagierte Fuchs am schnellsten und erzielte per Kopf das 1:0 für den Spö.

Zwei Minuten später hätten die Rheydter eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen, doch Michi Bohnen scheiterte nach schöner Vorarbeit von Ferdi Berberoglu aus elf Metern. Das Tor fiel dann auf der anderen Seite  - nur fünf Minuten nach dem Rheydter Führungstreffer traf Marvin Holthausen für die Gäste aus Dilkrath zum 1:1. 

Weitere zwei Minuten später war es erneut Lamin Fuchs, der einen Akzent setzte: Er tanzte im Strafraum zwei Gegenspieler aus und spielte auf den besser postierten Berberoglu, der den Ball jedoch nicht unter Kontrolle bekam und die Riesenchance zum 2:1 vergab. Stattdessen gingen die Gäste in Führung. Der Dilkrather Marvin Münten setzte sich gegen drei Rheydter Abwehrspieler durch und brachte seine Mannschaft mit 2:1 in Führung. 

Die Gäste setzten sogleich nach und drängten auf die Entscheidung, doch der Pfosten und Rheydts Keeper Dirk Meier hielten den Spö im Spiel. So war es dann erneut Lamin Fuchs, der in der 88. Minute auf Vorarbeit von Ousmane Sylla zum 2:2 für den RSV traf und seiner Mannschaft zumindest einen Punkt rettete.  
RSV-Coach René Schnitzler erklärte: "Am Ende sind wir nach dem Spielverlauf mit der Punkteteilung noch gut bedient. Insofern bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Leistung meiner Mannschaft dagegen nicht. Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns!"  Direkt im Anschluss fuhren Dirk Meier und René Schnitzler die 300 Kilometer zurück zur holländischen Küste zu ihren Familien.

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